Sanierungstipps - Architekturbüro Herrschaft in Lützelbach

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Sanierungstipps

Umbau/Sanierung

Auf dieser Seite gebe ich Ihnen Tipps zum sinnvollen Umgang mit Ihrem Haus und was Sie bei der Sanierung beachten sollten.

Die Seite wird ständig ergänzt und aktualisiert. Für Hinweise und Anregungen meiner Besucher bin ich sehr dankbar. Eine Mail oder ein kurzer Anruf genügt und schon sind wir im Gespräch.

Für alle, die an weitergehenden Lösungen aus dem Netz interessiert sind, gibt es an entsprechender Stelle Links zu kompetenten Seiten.

Tipp 1

Lüften, aber richtig!

Bitte bedenken Sie, dass durch falsches Lüften viel Energie zum Fenster hinaus verloren geht. Deshalb gilt: Lüften Sie nur kurz, dafür aber mit vollständig offenem Fenster. Dass hierbei der Heizkörper abgedreht wird, ist hoffentlich selbstverständlich. Mindestens zweimal täglich sollte es schon sein, bei „schlechter“ Luft öfter, aber das merken Sie ja selbst. Nach dem Lüften wärmt sich die Luft wieder besser auf und das Raumklima ist wesentlich angenehmer. Auch in Neubauten ist es sinnvoll anfangs öfter zu lüften, da noch restliche Baufeuchte abtransportiert werden muss. Dauerlüftung verschwendet Energie und ist deshalb zu vermeiden, außerdem wird durch den kleinen Luftspalt nur ungenügend die Luft ausgetauscht, aber Wärme geht reichlich verloren. Fehlende Lüftung kann zu Bauschäden führen, besonders in Räumen in denen Menschen sich länger aufhalten oder schlafen. Wir produzieren genug Feuchtigkeit durch Atmen etc., um ohne Lüftung eine Waschküche zu erzeugen. Wo zu viel Feuchtigkeit im Raum zirkuliert, ist der Schimmelpilz nicht weit. Deshalb: Schränke etwas von den Wänden wegrücken und die Fenster regelmäßig öffnen.

Linktipp:
http://www.energienetz.de/index.php?pre_cat_open=42&id=159

Tipp 2

Richtiges Heizverhalten

Viel an Energie kann durch richtiges Verhalten beim Heizen eingespart werden. Wichtig ist, gerade in älteren Gebäuden, dass Sie eine ordnungsgemäße Regulierung der Raumtemperatur erreichen. Standardmäßig wird dies heutzutage mittels Thermostatventilen erreicht. Diese sind von sehr günstig (einfache Thermostat mit Drehregelung) bis zu sehr teuer (Digital mit Zeitschaltuhr etc.) zu erhalten. Wie viel Geld Sie dafür ausgeben ist Ihrer Neigung überlassen. Je teurer, umso bequemer für Sie. Wichtig ist, dass Sie die Thermostate vernünftig einstellen. Ein Thermostatventil auf Volllast ist so gut wie kein Thermostatventil. Stellen Sie das Ventil auf die wirklich notwendige Raumtemperatur ein: 20 Grad sind in Aufenthaltsräumen ausreichend. Jedes Grad weniger spart ca. 6% Energie (bezogen auf den Raum). Prüfen Sie von Zeit zu Zeit die Einstellung Ihrer Thermostate, diese sind schnell verstellt. Verstecken Sie Raumthermostate nicht hinter Möbeln und Vorhängen.
Entlüften Sie von Zeit zu Zeit Ihre Heizkörper und prüfen Sie die eingestellten Heizzeiten, damit die Nachtabsenkung zum richtigen Zeitpunkt aktiv wird.
Wenn es wirklich mal zu warm ist, bitte nicht das Fenster aufmachen, sondern die Wärme vorübergehend geringer beheizten Räumen zugute kommen lassen (kein Dauerzustand, sonst Schimmel!). Lüften Sie wie oben beschrieben, dann kommen Sie auch mal mit einen oder zwei Grad geringeren Raumtemperaturen aus. Manchmal hilft außerdem eine Jacke oder ein Pullover um kurzfristige kühlere Perioden auszugleichen, anstatt die Heizung anzuwerfen und voll zu heizen. Bei alledem sollte aber eine Mindesttemperatur im Raum nicht unterschritten werden, sonst droht Schimmel!


Tipp 3

Vorhandenen Heizkessel überprüfen

Kontrollieren Sie die Temperatur im Wasserspeicher. Die maximale Temperatur muss nicht höher sein, als Sie diese benötigen (max. 50 Grad). Bei unterschiedlicher Aufheizung der Räume sollten Sie einen hydraulischen Abgleich Ihrer Heizkörperflächen vornehmen lassen, damit sich die Energie optimal verteilt. Nach jeder Verbesserung der Dämmung an Gebäude sollten Sie die Heizkurve Ihres Kessels überprüfen, um die Vorlauftemperatur anzupassen. Schließlich sollte jeder Kessel regelmäßig gewartet werden, damit der entstehende Ruß im Brennraum entfernt wird. Dieser führt zu erhöhtem Brennstoffbedarf.

Tipp 4

Undichtigkeiten an der Gebäudehülle suchen

Viel Energie im Haus geht durch so genannte bauliche Undichtigkeiten verloren. In der Vergangenheit wurde diesem Problem verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit geschenkt, da Heizenergie günstig war und die Größenordnung von einigen hundert Litern im Jahr zusätzlicher Ölverbrauch nicht großartig ins Gewicht fiel. Vor allem kann der Laie nicht abschätzen, wie viel Energie überhaupt verloren geht, da die Undichtigkeiten von Anfang an ins Gebäude eingebaut sind. Gerade bei besser gedämmten Gebäuden ist jedoch der Anteil der durch Gebäudeundichtigkeiten verloren geht unverhältnismäßig groß. Die Undichtigkeiten wurden in vergangener Zeit allenfalls registriert und eventuell beseitigt, wenn der Bewohner Komforteinbussen durch Zugerscheinungen oder Schimmelpilzbefall hatte.
Die Suche nach diesen „Fehlstellen“ spart also richtig Energie. Zu finden sind sie häufig an Fenstern ohne Dichtung, verzogenen Fenstern, aber auch an Rollladengurtauslässen (es gibt heute schon verhältnismäßig preisgünstige Auslässe mit Dichtungen à evtl. im Baumarkt nachsehen oder bei z. B.
www.diha.de ), Außentüren, Kaminanschlüsse, Dunstabzüge, aber auch Durchbrüche für Elektro-, Abwasserleitungen, sogar bei Warm- und Kaltwasserleitung sowie Heizleitungen. Also im wahrsten Sinne des Wortes „verstopfen“ Sie der Wärme den Weg nach draußen!
Weitere Tipps:
www.luftdicht.de (von Herbert Trauernicht)

Tipp 5

Dämmmaßnahmen (selbst gemacht)

Ein Teil der Dämmmaßnahmen können Sie selbst erledigen, da kein riesiges handwerkliches Geschick notwendig ist. Bei anderen Dingen sollten Sie besser die Finger davon lassen, wenn Sie unsicher sind.
Zu den Dingen die Sie selbst in die Hand nehmen können, zählen neben den oben erwähnten Rollladenauslässen, auch sicherlich die Prüfung und das Einbringen von Dichtungen bzw. deren Erneuerung an Fenstern und Außentüren, falls diese nicht ausgetauscht werden sollen. Die in den 60er Jahren üblichen Rollladenkästen mit vorderseitigen Betonstürzen und raumseitigen Holzkästen sind heute noch häufig ungedämmt. Im Innern der Kästen ist aber häufig noch reichlich Platz für Dämmung. Bei einer Renovierung können Sie die Holzplatten abnehmen, die Hohlräume mit einem formstabilen Dämmstoff auskleiden (Beweglichkeit des Rollladens beachten!), evtl. Schlitze dauerhaft mit einem Schaum verschließen und nach Anbringung eines passenden Gurtauslasses, alles wieder verschließen und tapezieren. Gar kein großer Aufwand oder?
Dämmen Sie alle Leitungen in unbeheizten Räumen möglichst umfassend, das heißt mindestens mit 5 cm Dämmstoff, vergessen Sie auch nicht alle Anschlüsse, denn nur eine vollflächige Dämmung bringt die gewünschten Ergebnisse. Industrie und Baustoffhandel bieten hier eine Vielzahl von Formstücken und praktikablen Lösungen. Im Heizraum sollten Sie auch nicht die Anschlussleitungen an den Kessel vergessen. Mehrere Leitungen, die eng beisammen liegen, können über einen gemeinsamen Kasten gedämmt werden. Dies ist oft einfacher zu bewerkstelligen als das Dämmen mehrerer Leitungen. Wenn Sie sich mehr handwerkliches Geschick zutrauen, können Sie natürlich auch gleich die Kellerdecke dämmen (8 bis 10 cm dürfen es schon sein). Damit haben Sie die meisten Leitungen dann sowieso schon erschlagen. Die Sache hat noch einen Riesenvorteil: Die Fußbodentemperatur im Erdgeschoss erhöht sich dadurch um mindestens 1 bis 2 Grad, was viele Menschen durchaus als angenehm empfinden.
Auch die Dämmung von Leitungen innerhalb der beheizten Gebäudehülle hat ihre Vorteile, da die Wärme nur dort entweicht, wo wir es wollen, nämlich am Heizkörper bzw. an den Wasserhähnen.
Die Dämmung von nicht ausgebauten Dachgeschossdecken oder Dachschrägen könnten Sie eventuell selbst übernehmen. Sie sollten sich allerdings vorher fachkundig beraten lassen, da hier häufig erst Undichtigkeiten zu beseitigen sind, durch welche im ungünstigen Fall Ihre ganze Arbeit zunichte gemacht werden könnte. Sie wollen sicherlich nicht Ihre Dämmung nach 1 bis 2 Jahren wieder herausschmeißen, weil diese total durchfeuchtet ist. Wenn Sie also unsicher sind, fragen Sie einen Fachmann.









Tipp 6

Dämmmaßnahmen (vom Fachmann)

Außendämmungen von Gebäuden sind ein eher kompliziertes Gebiet, welches Sie besser dem Fachmann überlassen sollten. Hierbei sind Herstellerrichtlinien und zum Teil auch baurechtliche Anforderungen zu beachten, welche für den Laien oft unverständlich sind.
Die Innendämmung von Außenbauteilen ist ein recht zweischneidiges Schwert, bei dem man die Zusammenhänge kennen sollte. Prinzipiell in Eigenleistung zu erledigen, ist aber vorher fachkundig zu prüfen ob und wenn ja, in welcher Stärke Innendämmungen angebracht werden können. Außerdem sind die zwangsläufig auftretenden Durchdringungen (Wände, Decken, Dächer) zu beachten und die Details fachgerecht auszuführen, damit es hinterher keinen Ärger gibt. Eine Vielzahl an Durchdringungen sind zu beachten (Leitungen, Stromkabel etc.) und dämmtechnisch zu bearbeiten, sonst kämpft man einen aussichtslosen Kampf gegen die Windmühlen der Undichtigkeiten.



Tipp 7

Einbau neuer Fenster

Kaum ein Bauteil am Haus hat in den letzten Jahren solche Fortschritte gemacht, wie das Fenster! Fenster, die vor 20 Jahren eingebaut wurden, gehören ausstattungstechnisch und energetisch zum alten Eisen. Durch heutige Fenster entweicht kam mehr als ein Drittel der Energie, als durch zwanzig Jahre alte Fenster. Wenn man bedenkt, dass durch Fenster dreimal mehr Energie verloren geht, als durch die Außenwand, kann man sich vorstellen, dass veraltete Fenster in erheblichem Maße zum Energieverbrauch beitragen. Aber Vorsicht!. Neue Fenster sind auch sehr dicht, deshalb ist es unbedingt erforderlich ordentlich zu lüften, Mindesttemperaturen einzuhalten etc. Genauso gefährlich ist es hochwertige Fenster in ungedämmte Fassaden einzubauen, da im Bereich der ungedämmten Fensterleibungen, Klimaverhältnisse entstehen können, welche Schimmelbildung unausweichlich machen (gerade in Bädern!). Deshalb sicherheitshalber erst nach dem Motto: „Erst dämmen dann Fenster!“. Wenn Sie neue Fenster einbauen, achten Sie darauf, dass diese nach neuesten Vorschriften eingebaut sind, damit keine Undichtigkeiten entstehen. Alleiniges Einschäumen mit PU-Schaum ist nicht ausreichend! Es müssen zusätzlich Dichtbänder und Dichtfolien welche satt vollflächig an Fenster und angrenzende Bauteile anschließen, eingebaut werden. Außerdem sollten Sie Ihre Fenster regelmäßig überprüfen und ggf. vom Fachmann nachstellen lassen. Fensterflügel werden bewegt und sind so Veränderungen unterworfen, die schnell auch Undichtigkeiten hervorrufen können.


Tipp 8

Zusätzliche Nutzung eines vorhandenen Notkamins

Wenn es darum geht Öl oder Gas zu sparen, man einen nicht benötigten Kamin hat, kann man kostengünstig einen Kohle- besser Holzofen zusätzlich zur Beheizung in den Übergangszeiten oder auch ständig benutzen. Allerdings müssen Sie vorher den Kaminkehrer fragen, ob Ihr Schornstein noch in Ordnung ist, sonst könnten Sie sich auch hier mehr Ärger einhandeln, als die Sache wert ist. Ihnen sollte auch bewusst sein, dass die Entscheidung für einen Ofen immer mit Mehrarbeit, Schmutz und Überwachung Ihrerseits verbunden ist. Sie müssen den Ofen schüren, das Material herbeischaffen, lagern und die Asche entsorgen. Dafür sind die Heizkosten verhältnismäßig niedrig. Bei Eignung können Sie auch Kaminöfen oder Kachelöfen anschaffen. Auch hier gilt das oben gesagte uneingeschränkt (Kaminkehrer, Arbeit etc.) bei erheblich höheren Kosten, aber auch besserem Komfort.


Tipp 9

Heizungssanierung

Falls Ihre Heizung schon betagt ist, sollten Sie diese in Rente schicken, egal ob Sie Mucken macht oder nicht. Die alten Kessel sind Energiefresser und Dreckschleudern. Ein modernes Heizsystem kann aus dem Stand heraus schon mindestens 10 bis 20 % Energie einsparen, bedingt durch besseren Wirkungsgrad bessere Auslastung, neuartige Steuerungen etc. In Zeiten hoher Energiepreise sollte es eigentlich keinen Grund geben, diese Investition zu scheuen. Aber bitte alles im richtigen Rahmen, erst Löcher schließen und dämmen, dann neue Heizungen einbauen. Falls dies nicht beherzigt wird, sonst zu groß dimensionierte Heizungen und falsche Heizungswahl die Folge. Der energetische Standard des Gebäudes hat objektiven Einfluss auf die Auswahl des Wärmeerzeugers. Prinzipiell gilt, je geringer der Wärmeverlust, umso größer ist die Palette der verfügbaren Energieerzeuger!
Für wenig gedämmte Gebäude kommen allenfalls Niedertemperaturkessel oder besser Brennwertgeräte in Frage. Hinzu kommen, momentan im Trend, Pelletsheizungen oder vergleichbare Holzheizungen mit dem Nachteil des erhöhten Aufwandes. Leider sind die Heizungen wegen der erhöhten Feinstaubbelastung derzeit ins Gerede gekommen. Das Preisniveau scheint sich nach zwischenzeitlichem Hype wieder zu normalisieren. Bleibt abzuwarten, ob zwischenzeitliche Lieferengpässe die Ausnahme bleiben!
Für hoch gedämmte Gebäude kommen zusätzlich Wärmepumpen in verschiedenen Ausführungen sowie Heizungsunterstützung mittels Sonnenkollektoren in Frage.

Als letztendliche Alternative wären sog. Passivhäuser zu nennen, welche sehr geringe Wärmeverluste produzieren. Hier wird häufig mit Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung gearbeitet. Für Spitzenlasten ist hier jedoch eines der o. g. Heizsysteme mit einzuplanen, damit man bei Schlechtwetterperioden nicht im Kalten sitzt.
In Städtischen Bereichen sind Fernwärmeanschlüsse denkbar, die dort durchaus Alternativen sein können. Ganz aktuell sind auch Heizungen auf Basis von Kraft-Wärmekopplung, welche Strom und Wärme gleichzeitig erzeugen. Diese Wärmeerzeuger werden, analog zu Solarzellen, derzeit hoch subventioniert, schlagen aber auch mit sehr hohen Kosten zu Buche.
Der durchschnittliche Hausbesitzer wird derzeit mit einem Brennwertgerät auf Gas- oder Ölbasis gut bedient sein. Zu den Kosten für das Gerät an sich kommen noch die Modernisierung des Abgassystems, da heutige Schornsteine, nicht die extrem niedrigen Abgastemperaturen verbunden mit hoher Feuchtigkeit, vertragen. Der Fachmann gibt hierzu qualifizierte Auskünfte.
Heizungen für feste Brennstoffe, wie Pellets, Holzscheite u. ä. fahren mit anderen Kesseltemperaturen und benötigen andere Schornsteindimensionen, deshalb ist der Bestand zu prüfen und die geplante Heizungsanlage mit dem zuständigen Schornsteinfeger abzustimmen. Alle Fachbetriebe erledigen dies aber schnell und zuverlässig. Alles in allem ist diese Alternative für den ökologisch interessierten Eigenheimbesitzer interessant, der einen gewissen Mehraufwand nicht scheut.
Die Wahl des Energieträgers ist ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Sanierung einer Heizung: mit Ausnahme von Gas, Solaranlagen und Wärmepumpen müssen alle Energieformen vor Ort bevorratet werden, das heißt Platz muss vorhanden sein oder geschaffen werden. Bei der Öllagerung zum Beispiel sind Vorkehrungen zu treffen, dass diese auf Dauer umweltverträglich gelagert werden usw. Zu berücksichtigen ist auch die voraussichtliche Preisentwicklung der Brennstoffe, wobei hierbei keine seriöse Vorhersage gemacht werden kann. Allenfalls tendenziell kann davon ausgegangen werden, dass in einem Zeitraum von 30 bis 40 Jahren Öl und etwas später Gas als Energieträger ersetzt werden müssen. Bis dahin gehört Ihre neue Heizung zum alten Eisen, aber die von allen Seiten prognostizierte Verknappung deutet schon heute auf stetig steigende Preise hin. Deshalb zu denken, dass andere Energieformen in Zukunft billiger werden, halte ich für Kaffeesatzleserei, besonders Voraussagen welche Energieträger sich in Zukunft durchsetzen werden, sind nicht zu geben. Sicher werden regenerative Energien, wie Sonnenenergie einen breiteren Raum in Zukunft einnehmen. Ich persönlich denke, dass in absehbarer Zeit sich Brennstoffzellen mit Wasserstoff bei der Beheizung durchsetzen werden. Diese Form der Energieerzeugung steht vor der Markteinführung. Wie lange dies dauert und wie groß der Marktanteil sein wird, kann derzeit niemand sagen. Zumindest anfänglich werden Brennstoffzellen mit Gas betrieben werden, bis eine geeignete Form der Wasserstofferzeugung und Lagerung gefunden ist. Die sicherste Methode um in Zukunft bei der Energie Geld einzusparen ist die Verringerung des Energieverbrauchs durch Dämmung!
Linktipp Einsparpotential 1:
http://www.thema-energie.de/heizung-heizen/grundlagen/heizungsmodernisierung.html
Linktipp Einsparpotential 2:
http://www.thema-energie.de/bauen-modernisieren/modernisieren.html
Linktipp Einsparpotential 3:
http://www.oelheizung.info/
Linktipp Einsparpotential 4:
http://www.solarserver.de/wissen/pellets.html
Linktipp Einsparpotential 5:
http://www.waermepumpe.de/waermepumpe/umweltschutz.html
Die Links bieten die Möglichkeit sich unverbindlich weiter zu informieren!













Tipp 10

Riesiges Energiesparpotenzial im Keller (Heizungspumpen)

Einer der größten Stromfresser im Haushalt bietet zugleich das größte Sparpotenzial
Eine alte Heizungspumpe verursacht in einem typischen Familienhaus innerhalb von 20 Jahren Stromkosten von 2000 bis 3000 Euro, eine moderne Pumpe zum Teil weniger als 300 Euro. Der Austausch der Anlage kann sich damit schon nach zwei bis vier Jahren auszahlen, berichtet die Stiftung Warentest in der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift "test".
„Sehr gut“ schnitten im Test gleich drei geregelte Hocheffizienzpumpen ab, die den Stromverbrauch am deutlichsten reduzierten. Der Anschaffungspreis der Pumpen ist im Vergleich zu anderen Energiesparmaßnahmen im Haus günstig: Die „sehr gut“ getestete Wilo Stratos Eco 25/1–3 gibt es zum Beispiel schon für rund 360 Euro. Zusätzlich fallen Kosten für die Montage durch einen Heizungsinstallateur an.
Der Grund für das enorme Sparpotenzial: Alte Heizungspumpen pumpen oft 6000 Stunden im Jahr mit konstant hoher Leistung Wasser durch die Heizungsrohre, unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Daher verbrauchen sie im Schnitt mehr Strom als Elektroherd, Kühlschrank oder Wäschetrockner. Moderne geregelte Pumpen erkennen den tatsächlichen Heizbedarf und passen automatisch Leistung und Wasserdruck an.

Quelle: Stiftung Warentest





Fortsetzung folgt…..


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